Ein Land, das jede Unterstützung benötigt.

Fast die Hälfte der afghanischen Bevölkerung (46%) lebt unterhalb der Armutsgrenze. Laut UN Statistiken ist Afghanistan das zweitärmste Land der Welt. Durchschnittlich verdienen Einwohner ein Bruttoeinkommen von 370 US-Dollar. Daneben herrscht dort seit Jahren Chaos und Gewalt. Nicht verwunderlich also, dass Bildung ein knappes Gut ist. Die schwierigste Hürde ist die Korruption in Afghanistan, die in dem jahrzehntelangen Krieg rapide zugenommen hat und weiterhin steigt. Dadurch ist die Sicherheit, dass das Geld zum richtigen Zweck verwendet wird, nicht gewährleistet.

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Die Bildungssituation in Afghanistan.

Das einstmals solide Bildungssystem Afghanistans, das einen guten Ruf genoss, hat sich in den letzten 20 Jahren erheblich verschlechtert. Der Krieg hat über 70 % der Schulen zerstört und es gibt nicht genug Lehrer, Bücher und sonstige Ausstattung, um einen angemessenen Schulunterricht zu ermöglichen. Unter der Herrschaft des Taliban-Regimes hatten Mädchen keinen Zugang zum Schulsystem und auch aktuell geben die geschlechtsspezifischen Unterscheidungen in der Bildung Anlass zur Sorge. Die Alphabetisierungsrate junger Frauen zwischen 15 und 24 Jahren, liegt bei nur 18%, die Rate bei jungen Männern bei 51%.

Mit landesweit geschätzten 11 Millionen Analphabeten über 15 Jahren sieht sich Afghanistan bei der Bekämpfung des Analphabetentums mit einer großen Herausforderung konfrontiert. Es wird einer gemeinschaftlichen Anstrengung des Bildungsministeriums, anderer Regierungspartner und Kommunen sowie der Unterstützung durch den privaten Sektor bedürfen. Nichtsdestotrotz bleibt die Bildung sowohl für die Regierung als auch für Sponsoren oberste Priorität.

Dies hat zu einem starken Anstieg bei den Schulbesuchszahlen und zu einem verstärkten Bau neuer Schulgebäude geführt. Wie auch auf dem Gebiet der Gesundheit, besteht dringender Bedarf an gut ausgebildetem Personal. Diese durch Lehrkräftemangel verursachten Schwierigkeiten sind besonders auf dem Land akut.

Mehr als 5,4 Millionen Kinder sind derzeit in den Schulen angemeldet. Mädchen machen im Durchschnitt etwa 35% der Schulkinder aus; in den südlichen und östlichen Gebieten des Landes ist die Zahl der weiblichen Schülerinnen geringer.

Seit Ende der Taliban-Herrschaft nimmt die Zahl der Schülerinnen und Schüler an afghanischen Schulen stetig zu. Die tatsächliche Schulbesuchsrate ist im weltweiten Vergleich allerdings gering. Zudem müssen viele Kinder die Schule aufgrund wirtschaftlicher Zwänge vorzeitig verlassen.

(Quelle: Afghanistan Living Conditions Survey 2016/17)

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